Riese & Müller

Die Unternehmensgeschichte

Von der elterlichen Garage zum internationalen E-Bike-Markt kommt man mit einer guten Idee. Heute lassen noch viele weitere Ideen der Premium-Marke Riese & Müller nicht nur in Weiterstadt von sich hören, sondern auch von Japan über Europa bis in die USA.

Die frühen Jahre: 1993 – 1996

Fahrradfahrer, Ingenieure, Erfinder, Freunde, Unternehmer, Väter – das sind Markus Riese und Heiko Müller, die beiden Unternehmensgründer. Sie lernten sich in ihrem Maschinenbaustudium an der TU Darmstadt Ende der 1980er-Jahre kennen und in gewisser Weise auch lieben. Seitdem verbrachten sie ihre Freizeit mit dem Umbau von Fahrrädern und deren Optimierung mit eigenen Konstruktionen und Ideen. Reiner Zeitvertreib – bis Markus 1992 einen völlig neuen Einfall für Falträder hatte. Federt man ein Fahrrad voll, so kann man dessen Federungsdrehpunkte gleichzeitig als Drehpunkte zum Falten nutzen. Das Birdy war geboren. Ein noch nie da gewesenes, komfortables Faltrad, das mit dem Klapprad der 1970er-Jahre nichts zu tun hat.

Im April 1993 las Heiko in der Zeitung vom „Hessischen Innovationspreis“. In 10 Tagen und Nachtschichten musste ein Prototyp aus Aluminium her. Zuerst bekam es den Namen Birdy, aufgrund des vogelflugartigen, durch die Vollfederung erzeugten Fahrgefühles. Dann erhielt es den Sonderpreis beim Wettbewerb. Das war der Startschuss für „Riese & Müller“.

Noch im gleichen Jahr präsentierten wir uns mit einem improvisierten Stand auf den beiden bedeutendsten Fahrradmessen Europas: der Intercycle in Köln und der Eurobike in Friedrichshafen.

Mit der Weiterentwicklung des Birdy und ersten Produktionsüberlegungen gingen wir auf der Eurobike 1994 auf Produzentensuche. Dort fanden wir einen Fahrradproduzenten, der Riese & Müller mit dem Satz „I want to build this bicycle!“ zu einem echten Unternehmen machte. Ab Juni 1995 konnte man das Birdy in Deutschland, Japan und den USA offiziell kaufen.

Die Jahre der Weiterentwicklung: 1997 – 2007

Doch das Birdy war nur der Anfang. Jede Menge weiterer innovativer Fahrradkonzepte sollten folgen. Inspiriert vom Mountainbike-Boom kamen wir zur Überzeugung, dass komfortables Fahren nur mit einer Vollfederung vollkommen ist. Der damalige Slogan „Gefedert radfahren“ wird von da an in aller Konsequenz umgesetzt. Die ersten Modelle der neuen Komfortrad-Serie sind 1997 das Avenue und das Culture. 1998 kommt das sportliche Delite hinzu.

Riese & Müller wird zu einer Marke für anspruchsvolle Menschen, für die das Fahrrad einen wichtigen Stellenwert im Leben einnimmt. Sie legen Wert auf Hochwertigkeit, Langlebigkeit und das Besondere, wie den speziellen Look von Riese & Müller. Auf Basis dieser Prinzipien wuchs das Produktportfolio mit Weiterentwicklungen und stets innovativen Konzepten. Die besten Beispiele dafür sind das rückenschonende Sesselrad Equinox und das Gemini, ein Lastenrad mit vorne integriertem Kindersitz. Für manche Innovationen mochte die Zeit noch nicht reif gewesen sein, aber das war noch nie ein Grund, unseren spielerischen und jugendlichen Unternehmenscharakter in Frage zu stellen.

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